Erstes Sonntags-Café in diesem Jahr am 26.04.26 mit DD-R Connection !

„Wir in Gröba“ lädt ein am Sonntag, 26.04.2026 (14 –17 Uhr)

zum 1. Sonntags-Café in und an der Schlossremise Riesa-Gröba

 

„Wir in Gröba“ startet am letzten April-Sonntag, den 26.04.2026 ab 14.00 Uhr wieder mit dem Gröbaer Sonntags-Café auf der Wiese – am Schloss in Gröba – an der Remise. Radfahrer, Sonntags-Spaziergänger von nah und fern, Bewohner des Stadtteils und auch Familien mit ihren Kindern begrüßen wir gern als unsere Gäste. Bei frischem Kaffee, hausgemachten Kuchen, erfrischenden Getränken, der Fettbemme und Softeis lässt es sich ungezwungen reden und verweilen.

Dixieland – Jazz – Swing

mit der „DD-R Connection“ aus Dresden (DD-) und Riesa (R)

Musikalisch wird der Nachmittag von der „DD-R Connection“ begleitet, einem speziell für das erste Sonntags-Café im Jubiläumsjahr 2026 (10 Jahre Gröbaer Sonntags-Café) zusammengefunden Musikertrio. Wir erleben auf unserer kleinen Kulturbühne die profilierten Jazzmusiker Frank Bartsch (1962) aus Dresden und Prof. Ralf Beutler (1963) aus Riesa gemeinsam mit dem Nachwuchstalent Hans Tröger (2010) aus Dresden.

Frank Bartsch (Mitte des Bildes) beherrscht mit Trompete, Flügelhorn und Mundharmonika fast alle Stilrichtungen des Jazz und spielt in den verschiedensten Formationen vom Duo bis zur Bigband. Mit den Elb Meadow Ramblers, einer der traditionsreichsten Jazzbands aus Deutschland begeisterte er im letzten Jahr zum Hoffest auf Gut Göhlis das Riesaer Publikum. Prägend für ihn waren die Begegnung mit Clark Terry und die Freundschaft zu Günter Hörig.

Ralf Beutler (Rechts im Bild) verfügt über große Erfahrung als Gitarrist in Band- und Orchesterprojekten. Als Kenner und Interpret von Mainstream Jazz hat er sich u. a. in Konzerten mit Günter Hörig, Günter „Baby“ Sommer und Götz Bergmann & his Gentlemen einen Namen gemacht. Geschätzt wird er für seine methodischen und didaktischen Fähigkeiten in der Nachwuchsförderung. 1988 begann er die Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden als künstlerischer Mitarbeiter und seit 2002 lehrt er als Professor für Gitarre und engagiert sich in der Begabtenförderung von Kindern und Jugendlichen am sächsischen Landesgymnasium für Musik sowie der Kinderklasse der Hochschule. Aus diesen Klassen und Gruppen wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche Preisträgern bei Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben.

So auch Hans Tröger (Links im Bild), den wir mit Gitarre und Gesang erleben werden. Hans ist 16 Jahre alt und begann bereits mit vier Jahren Gitarre zu spielen. Als Achtjähriger wechselte er zur Kinderklasse der Hochschule für Musik Dresden und begann den Unterricht in Jazzgitarre. Seit der 5. Klasse lernt und musiziert Hans am Landesgymnasium für Musik Dresden. Seit Frühjahr 2020 veröffentlicht Hans Musikvideos auf Youtube. Er nahm an der 10.Staffel 2022 der Fernsehsendung „The Voice Kids“ teil. Er sang den Song „Sterne glüh’n“ von Hans-Eckardt Wenzel und begleitete sich dabei selbst auf der Gitarre. Aktuell erzielte er einen ersten Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ und qualifizierte sich für den Bundeswettbewerb. Hans gastierte schon mehrmals beim Sonntags-Café in Gröba bzw. bei den Konzerten „Die Welt der Gitarrenmusik“ in der Gröbaer Kirche.

 

Also, wer diese Musik liebt sollte unbedingt sich diesen Termin im Kalender vormerken und einfach kommen. Auch für eine Schlechtwettervariante ist gesorgt. Aktuelle Infos dazu finden sie in den digitalen Medien, der Tagespresse und auf der Homepage www.wir-in-groeba.de

 

Spiele für die ganze Familie

Die Großspiele ohne Stecker laden Jung und Alt zum gemeinsamen Spielen ein. Wer gemeinsam spielt, spricht miteinander und hört dem anderen zu, weil er ihn im gemeinsamen Spiel braucht.

Um diesen Grundzusammenhalt geht es der Initiative. Gerade die Vielfalt von Meinungen und Kulturen braucht es, um Leben und Gesellschaft trotz aktueller Krisen und Herausforderungen zukunftsfähig zu gestalten und nachhaltig friedliche Lösungen zu schaffen.

Also alle, die Freude am sonntäglichen Ausflug haben, gern gute Kultur erleben oder einfach nur im Park verweilen wollen sind herzlich willkommen. Die Räume und Sanitäranlagen in der Remise sind barrierefrei zugänglich.

 

Die bürgerschaftlichen und kulturellen Aktivitäten der Stadtteilinitiative werden vom Kulturraum Meißen-Sächs. Schweiz-Osterzgebirge, der Stadt Riesa und aus dem Ehrenamtsbudget des Landes Sachsen über den Landkreises Meißen und von ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH unterstützt und liebevoll von den vielen Ehrenamtlichen vorbereitet und durchgeführt.

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Literaturkonzert „Deutschland, siehst du das nicht?“ am 29.03.2026 – mit Roman Knižka und Bläserquintett OPUS 45 –

Literaturkonzert

„Deutschland, siehst du das nicht?“

– Untergang der Weimarer Republik (1929–1933)

mit Roman Knižka und Bläserquintett OPUS 45

Sonntag, 29.03.2026,16.00 Uhr

ab 15.00 Uhr Café im Foyer

15.40 Uhr Einlass

ca.17.40 Uhr Nachgespräch mit Roman Knižka und Künstlern

Saal – Elblandphilharmonie

Kirchstraße 3

01591 Riesa-Gröba

Die Stadtteilinitiative „Wir in Gröba“ in Zusammenarbeit mit dem Sprungbrett e.V. lädt am Sonntag, 29.03.2026 um 16.00 Uhr zu einer besonderen musikalischen Lesung mit Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45 in den Schubertsaal der Elblandphilharmonie, 01591 Riesa Kirchstraße 3 ein.

„Deutschland, siehst du das nicht?“ – der Titel greift eine eindringliche Zeile aus Kurt Tucholskys Gedicht Deutschland, erwache! von 1930 auf. Es ist ein scharf formulierter Warnruf vor Radikalisierung, Gewalt und dem Zerfall demokratischer Normen. Vielleicht ahnte Tucholsky bereits, dass der Untergang der ersten deutschen Demokratie bevorstand: Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, soziale Not, politische Radikalisierung, Straßenschlachten, Notverordnungen und Präsidialkabinette prägten das Bild – die junge Republik taumelte unaufhaltsam ihrem Ende entgegen.

Und doch war dies auch eine Zeit kultureller Blüte. Brecht und Weill erfanden die Oper neu, Walter Mehrings Der Kaufmann von Berlin löste einen Theaterskandal aus. Die Uraufführung von Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues provozierte Nazi-Proteste, während Marlene Dietrich als Lola die Leinwand eroberte. Massen strömten zu Sportveranstaltungen, Boxweltmeister Max Schmeling wurde zur Ikone, die Großstädte feierten Rausch und Rebellion: Sex, Drogen, Charleston.

In ihrem neuen Programm begeben sich Roman Knižka und OPUS 45 in diese dramatische wie schillernde Schlussphase der Weimarer Republik – und knüpfen damit an ihr viel beachtetes Weimar-Programm In diesem Land … zum Krisenjahr 1923 an. Vom Tod Gustav Stresemanns bis zur Machtübernahme Hitlers verfolgt Roman Knižka die politischen und gesellschaftlichen Stationen dieses finalen Kapitels. Literarische Texte von Erich Kästner, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky treffen auf zeitgenössische Reportagen und Tagebücher – etwa von Viktor Klemperer, Sebastian Haffner oder Dorothy Thompson. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Stadtmuseum Riesa und der Dramaturgin des Abends, Kathrin Liebhäuser beleuchtet zudem ein regionaler Akzent wie die Bevölkerung in Riesa die politischen Umbrüche dieser Jahre erlebte.

Das Bläserquintett OPUS 45 bildet die musikalische Vielfalt der Epoche ab – mit Werken von Hanns Eisler, Kurt Weill, Erwin Schulhoff, Paul Juon oder Jean Françaix. Daneben erklingen Schlager und Tanzmusik jener Jahre – von Cole Porter bis zu den Comedian Harmonists.

Die Weimarer Republik war keine Totgeburt. Ihr Scheitern war nicht zwangsläufig. Am Ende des Programms steht daher die zentrale Frage: Welche Lehren ziehen wir heute aus dem Untergang der ersten deutschen Demokratie? Am 30. Oktober 2025 wurden die Künstler explizit für dieses Programm mit dem Hans-Frankenthal-Preis 2025 der Stiftung Auschwitz-Komitee ausgezeichnet.

Das Bläserquintett OPUS 45, bestehend u. a. aus Musiker:innen der Hamburgischen Staatsoper, Beethoven Orchester Bonn, NDR-Radiophilharmonie Hannover und der Dresdner Philharmonie, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege, wie z.B. diese literarischen Kammermusikabende, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind.

 

Roman Knižka (geb.1970 in Bautzen) ist ein durch TV-Dramen, Liebesfilme, Tatorte und diversen Kinoproduktionen bekannter Schauspieler und mit großem Erfolg auf der Bühne aktiv. Seine markante, wandlungsfähige und einnehmende Stimme begeistert sowohl Kinder als auch Erwachsene.

 

Das Konzert dauert ca. 90 Minuten. Es wird kein Eintritt erhoben, aber die Veranstalter bitten um eine entsprechende Spende zur Deckung der Unkosten. Ganz besonderer Dank gilt den vielfältigen Sponsoren und Spendern aus der regionalen Wirtschaft, die trotz der teilweisen Mitfinanzierung aus dem Programm Partnerschaft für Demokratie (Bund) und dem Kulturraum Meißen-Sächs.Schweiz-Osterzgebirge diese Veranstaltung erst möglich machen.

Die Stadtteilinitiative „Wir in Gröba“ lädt an diesem letzten Sonntag im März schon ab 15.00 Uhr zu einem kleinen Steh-Café im Foyer des Saales ein. Der Einlass zum Konzert ist dann 15.40 Uhr. Ca. ab 17.40 Uhr wird für Interessierte zum Nachgespräch mit Roman Knižka und den Künstlern eingeladen. Mit diesem Literaturkonzert startet die Initiative in die Saison 2026 und in ihr 10-jähriges Bestehen.

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MARKTSCHWÄRMER jeden Donnerstag an der Schloßremise

Jeden Donnerstag an der Schloßremise

Marktschwärmer ist ein Abhol- und Lieferdienst für Lebensmittel mit Online-Vorbestellung. MarktschwärmerErzeuger*innen bieten ihre Waren nicht vor Ort, sondern im Online-Shop auf www.marktschwaermer.de feil; Kunden wählen, kaufen und bezahlen ihre Ware dort bereits vorab. Die vorbestellten und bereits bezahlten Produkte werden anschließend an einem festen, bei der Vorbestellung bereits feststehendem Ort in einem klar definierten Zeitraum von den Kunden abgeholt. Dies geschieht selbstverständlich unter Beachtung der Lebensmittelhygiene sowie aller gebotenen Sicherheitsauflagen in Übereinstimmung mit den geltenden Landesverordnungen zur Eindämmung und zum Umgang mit dem Coronavirus (COVID-19). Verbraucher*innen reduzieren so den Kontakt zu anderen Menschen und vermeiden lange Wartezeiten in geschlossenen Räumen, Bargeld und leere Warenregale. Zudem bieten während der Corona-Epidemie viele unserer lokalen Bestellgemeinschaften neben der Abholung einen Lieferdienst an, um vor allem Bedürftigen und Gefährdeten eine Möglichkeit zu bieten, an frische Lebensmittel zu gelangen, ohne das Haus zu verlassen.

Alle Lebensmittel stammen von bäuerlichen Erzeuger*innen, Lebensmittel Handwerker*innen und kleinen Manufakturen aus Ihrer Region. Im Durchschnitt liegen zwischen Herstellungsort und Abholort etwa 30 km Transportweg. So entsteht eine sehr kurze und robuste Lieferkette für die regionale Grundversorgung. Mit jedem Einkauf bei Marktschwärmer wird die regionale Wirtschaft gefördert. Gerade jetzt sind lokale Erzeuger*innen auf Direktvermarktung als Vertriebsalternative angewiesen, da viele andere Einnahmequellen durch vorübergehende Schließungen weggebrochen sind, darunter Restaurants, Cafés und Kantinen.

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