Theaterabend am Sonntag den 24.Oktober 2021

„Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?“
ein herausfordernder Theaterabend
Sonntag, 24.Oktober 2021
19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)
Kirche Riesa – Gröba

Dem aktuell laufenden Kooperationsprojektes des Sprungbrett e.V., dem Stadtmuseum Riesa und der Stadt Riesa „Riesaer*innen auf dem Weg in die Deutsche Einheit“ (https://riesa-wendegeschichten.net) ist es gelungen 3 junge Theatermacher im Rahmen Ihrer Sachsentour für diesen außergewöhnlichen Theaterabend zu engagieren.


Noah Voelker (Theatermacher(*1990,Austin/USA) lebt in den Niederlanden. Seit Jahren interessiert er sich für postkommunistische Gesellschaften. Über die `ehemalige DDR` wusste er nicht viel. 2018 trifft er Rika Weniger, Schauspielerin (*1981 Neubrandenburg) und Burkhard Körner, Choreograf (*1983, Mittweida) und beginnt Fragen nach ihrer ostdeutschen Herkunft zu stellen.


Das Phänomen `Ostdeutschland` war für Rika und Burkhard bis dahin vor allem die Geschichte ihrer Eltern – irgendwo zwischen (N)Ostalgie, Utopie und Enttäuschung. Zusammen mit Noah werden sie sich des Transformationsprozesses bewusst, den auch sie seit 1990 vollzogen haben. Sie beginnen die letzten 30 Jahre als ihre Geschichte zu verstehen. Gemeinsam erforschen sie bisher wenig wahrgenommene und verdrängte Erfahrungen und suchen nach einer Sprache, um diese zu benennen.


Im Frühjahr 2019 besuchen sie gemeinsam ihre Heimatstädte Neubrandenburg und Mittweida und eröffnen dort zeitweise einen „Laden der un-erhörten Geschichten“, wo
sie sich mit interessierten Menschen verschiedenen Alters zum Austausch über die Wende- und die Nach-Wende-Zeit treffen. Viele Besucher*innen erzählen ihre
Geschichte zum ersten Mal. Mit jeder einzelnen Stimme kommen die drei den oft widersprüchlichen Erfahrungen Ostdeutschlands näher. Also ein ähnlicher Ansatz, wie
wir ihn in den Riesaer Kooperationsprojekt mit den Interviews versuchen (nachzuhören auf https://riesa-wendegeschichten.net) versuchen.


Im Frühjahr 2020 beginnen sie die Arbeit an ihrem gemeinsamen Theaterstück:`Wie
macht man gute Kunst für Ostdeutsche?“ Dabei geht es nun weder um die Stasi noch um die Treuhand. Stattdessen erzählen sie ihre eigene(n) Geschichte(n). Mit fast
vergessenen Erinnerungen, Träumen, Ängsten, Liedern und Körpern von vor und nach 1990 gehen sie auf die Suche nach ihrem Platz innerhalb der ostdeutschen Erzählung.


Sie fragen: Warum lässt mich meine Herkunft nicht in Ruhe? Wie tief bin ich mit den Geschichten und Orten meiner Kindheit verbunden? Welches Wissen verbirgt sich hinter meiner ostdeutschen Identität? Gehöre ich hier (noch) hin?


Der Theaterabend ist eine Abarbeitung an der Aufarbeitung in 30 Versuchen innerhalb von 90 min.


Er versammelt verschiedene Perspektiven der Nach-Wende-Generation und lädt ein zu einer neuen Auseinandersetzung mit individuell und kollektiv erlebten Brüchen und der eigenen Geschichte.

Der Abend endet in einem Gesprächsangebot mit dem Publikum und den Machern.

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Gröbaer Sonntags-Café am 26.09.2021

Kinder- und Jugendchor Großenhain + Flohmarkt
sind die Highlights des

Gröbaer Sonntags-Cafés
am 26. September 2021 von 14.00 – 18.30 Uhr


14 – 17 Uhr im Park Gröba:

Café/ Flohmarkt/ Kinderspiele/ Musik


Die Initiative „Wir in Gröba“ lädt unter dem bekannten Motto „Wir in Gröba laden (uns) ein – zum Kaffee auf der Wiese – am Schloss in Gröba – an der Remise“ am Sonntag, 26. September 2021 ab 14.00 Uhr wieder in den Schlossparks Gröba ein. Gäste aus nah und fern, ob Radfahrer, Spaziergänger und natürlich unsere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Stadtteil Gröba, der Gesamtstadt Riesa und dem Umland sind herzlich willkommen. Leckerer frischer Kaffee und handgemachter Kuchen warten auf Sie. Entsprechend aktuell geltenden Hygienekonzept werden Sie wieder am Tisch bedient. Im Park wird es neben den Spieleangeboten für die Kinder
an diesem Nachmittag auch einen Flohmarkt geben, für den sich bis Freitag, 23.09.2021 auch noch Interessenten mit einem eigenen Stand melden können. Auch Livemusik wird es wieder auf der Weise geben.

17 Uhr Kirche Gröba:

Konzert Jugendchor „ALLES IN FLUSS“
-Musikalische Farbenspiele mit dem Kinder-& Jugendchor Großenhain-Reinersdorf-
Ebersbach unter Leitung des Musiker und Komponisten Stefan Jänke


Zum Abschluss der Sonntags-Café Saison 2021 bietet „Wir in Gröba“ in Kooperation mit
Sprungbrett e.V., der an den nachfolgend benannten Schulen Schulsozialarbeit leistet ein besonderes musikalisches Erlebnis. Der Kinder- & Jugendchor Großenhain ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Kirchgemeinde Reinersdorf, der Oberschule Ebersbach, der
Oberschule „Am Kupferberg“ Großenhain und des Werner-von-Siemens-Gymnasiums
Großenhain und ist damit beides: Kirchenchor und Schulchor. Begonnen hat es mit einem Projekt, dass eine Konzertreise nach Sri Lanka im Februar 2008 zum Ziel hatte. Der Chor wird von dem freischaffenden Komponisten und Chorleiter Stefan Jänke geleitet und hat ca. 75 Mitglieder, davon kommen ca. 40 nach Gröba. International sind die Kinder und Jugendlichen gut unterwegs. Musizieren verbindet Menschen unterschiedlicher Kulturen zu einem klingenden Harmonieerlebnis. So gab es Begegnungen in Ungarn, der Schweiz, in Tansania, in Oman, in den Niederlanden in Vietnam und in Mexiko. Im Sommer 2019 fand die 4. Begegnung mit dem Coro Juvenuil Domus Artis aus Chetumal statt, die den Chor nach einigen
Konzerten in der Heimat nach Baden-Württemberg mit einem Abstecher nach Strasbourg führt. Der Chor wird uns einiges von den wichtigen, Kinder und Jugendliche stärkenden und lebensprägenden Erlebnissen durch ihre Begegnungen in den verschiedenen Ländern mit Bildern berichten und mitnehmen in die Vielfalt der Kulturen. Von daher auch der Titel „Alles in Fluss“. Das Repertoire des Chores umfasst Musik verschiedener Stile: von Klassik über
Volkslieder bis zur Popmusik. Mehr Infos zu Chor mit Hörbeispielen
http://www.jugendchor.gymnasium-grossenhain.de. Lassen Sie sich dieses Kulturerlebnis mit Kindern und Jugendlichen aus Großenhain und Umgebung um 17.00 Uhr in der Gröbaer Kirche im Rahmen des Sonntags-Cafés am 26.09.2021 nicht entgehen.

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Gröbaer Filmnacht am 11.09.2021

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Vorankündigung

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Gröbaer Sonntags – Café am 29.08.2021

Gröbaer Sonntags-Café

Gröbaer Sonntag`s-Café an der Schlossremise im Park RiesaGröba am Sonntag, 29.08.2021 mit dem diesjährigen
European Guitar Awards Preisträger der Hochschule für
Musik Dresden, dem Gitarristen Christian Zack.

Nach zwei sehr gut besuchten Cafés im Juni und Juli lädt die Initiative „Wir in Gröba“ unter dem bekannten Motto „Wir in Gröba laden (uns) ein – zum Kaffee auf der Wiese – am Schloss in Gröba – an der Remise“ am Sonntag, 29. August 2021 von 14.00 – 17 Uhr wieder in die gemütliche Atmosphäre des schönen Schlossparks Gröba ein. Gern begrüßen wir wieder Radfahrer und Sonntags-Spaziergänger von nah und fern und natürlich unsere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Stadtteil und der Gesamtstadt Riesa. Leckerer frischer Kaffee und handgemachter Kuchen warten auf Sie. Entsprechend aktuell geltenden Hygienekonzept werden Sie wieder am Tisch bedient. Neben Kaffee und Kuchen sind inzwischen beim Gröbaer Sonntags-Café auch die jeweiligen Livemusikangebote nicht mehr wegzudenken, die sich hauptsächlich über die Spenden der zu jedem Café kreisenden („Kultur“-) Spendenkanne finanzieren. Jetzt zu diesem Café am 29.08.2021 wird uns der mehrfach preisgekrönte und weltgereiste Gitarrenvirtuose, Christian Leonardo Zack (geb.1995 in Lübeck) aus Dresden mitnehmen in die Klangwelt seiner Gitarren und uns dazu auch einiges erzählen. Die Leidenschaft für kreative Gestaltung von Gitarrenklangwelten führt den halbchilenischen Gitarristen, Komponisten und Gitarrenbauer
Christian Leonardo Zack seinen ganz eigenen Weg: Angeleitet von seinem Vater am Klavier und seiner Mutter an der Violine wurde er bereits im Alter von 5 Jahren in die Welt der Musik eingeführt. Mit 15 entdeckte er die Welt der Gitarre und zog ein Jahr später mit seiner Mutter in die andere Heimat nach Chile. Während seines klassischen Gitarrenstudiums in Chile lernte er den Gitarrenbauer Carlos Lopez Menares kennen bei dem er schließlich in die Lehre ging: „die Suche nach neuen Klangwelten findet nie ein Ende“. Deswegen forscht und Experimentiert der junge Künstler auch in Dresden unermüdlich weiter indem er aus allen möglichen Materialien Instrumente baut und „recycelt“. In seinen Kompositionen verbinden sich
verschiedene Einflüsse aus dem Impressionismus, Fingerstyle, Südamerikanischer Folklore, Jazz und seinen vielen bisher erlebten Reisen durch die Welt. Während seines Gitarrenstudiums an der Hochschule für Musik in Dresden gewann er im Januar 2021 den European Guitar Award. Er ist auf zahlreiche Konzerte, Tourneen und Festivals unterwegs.

Also wer für diese Art exzellenter Gitarrenmusik aufgeschlossen ist, sollte sich das SonntagsCafé am 29.08.2021 von 14 – 17 Uhr nicht entgehen lassen.
Auch für Kinder wird es wieder Spiele geben.

Also auch ein Familienausflug nach Gröba lohnt sich. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich einladen zu einem entspannenden und kulturellen Sonntags-Erlebnis im Schlosspark Riesa-Gröba, direkt vor der schönen Remise.

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Danke!

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihren Besuch, Ihr reges Interesse und die interessanten Gespräche.

Nach dem erfolgreichen Jahresstart im Juni hoffen wir auf weitere sonnige Sonntage. Es sind alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf entspannende und kulturelle Sonntags-Erlebnisse im Schlosspark Riesa-Gröba, direkt vor der schönen Remise. Die Zugänge sind über die Kirchstraße und über die in die Landschaft passende und die Hafeneinfahrt überspannende Schlossbrücke möglich.

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MARKTSCHWÄRMER jeden Donnerstag auf dem Gelände vorm Stadtteilhaus

Jeden Donnerstag auf dem Gelände vorm Stadtteilhaus

Marktschwärmer ist ein Abhol- und Lieferdienst für Lebensmittel mit Online-Vorbestellung. MarktschwärmerErzeuger*innen bieten ihre Waren nicht vor Ort, sondern im Online-Shop auf www.marktschwaermer.de feil; Kunden wählen, kaufen und bezahlen ihre Ware dort bereits vorab. Die vorbestellten und bereits bezahlten Produkte werden anschließend an einem festen, bei der Vorbestellung bereits feststehendem Ort in einem klar definierten Zeitraum von den Kunden abgeholt. Dies geschieht selbstverständlich unter Beachtung der Lebensmittelhygiene sowie aller gebotenen Sicherheitsauflagen in Übereinstimmung mit den geltenden Landesverordnungen zur Eindämmung und zum Umgang mit dem Coronavirus (COVID-19). Verbraucher*innen reduzieren so den Kontakt zu anderen Menschen und vermeiden lange Wartezeiten in geschlossenen Räumen, Bargeld und leere Warenregale. Zudem bieten während der Corona-Epidemie viele unserer lokalen Bestellgemeinschaften neben der Abholung einen Lieferdienst an, um vor allem Bedürftigen und Gefährdeten eine Möglichkeit zu bieten, an frische Lebensmittel zu gelangen, ohne das Haus zu verlassen.

Alle Lebensmittel stammen von bäuerlichen Erzeuger*innen, Lebensmittel Handwerker*innen und kleinen Manufakturen aus Ihrer Region. Im Durchschnitt liegen zwischen Herstellungsort und Abholort etwa 30 km Transportweg. So entsteht eine sehr kurze und robuste Lieferkette für die regionale Grundversorgung. Mit jedem Einkauf bei Marktschwärmer wird die regionale Wirtschaft gefördert. Gerade jetzt sind lokale Erzeuger*innen auf Direktvermarktung als Vertriebsalternative angewiesen, da viele andere Einnahmequellen durch vorübergehende Schließungen weggebrochen sind, darunter Restaurants, Cafés und Kantinen.

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